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Vom 21.-28. März haben IAA-Sektionen an Aktionen in Bezug auf Wohnraum teilgenommen. Die ZSP organisierte verschiedene Aktionen in Warschau, die sich auf laufende Kämpfe bezogen und gegen Gentrifizierung wendeten. Diese Angriffe auf die Arbeiter/innen-Klasse und auf arme Leute werden von denen durchgeführt, die von deren Vertreibung profitieren: Investor/innen und Politiker/innen.

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n der polnischen Hauptstadt Warschau hat die anarchosyndikalistische ZSP-IAA am 10.10. erneut gegen die Geschäftspraktiken des schweizer Pharmakonzerns ROCHE protestiert.

Anlass ist der Arbeitskampf von einigen als „Selbständigen“ unter Vertrag genommenen (teilweise ehemaligen) Mitarbeiter/innen, die nun vor Gericht um ihre Anerkennung als abhängig Beschäftigte streiten. Mit dem unlauteren Mittel der „Scheinselbstsändigkeit“ werden zahlreiche Arbeiter/innen um eine feste Anstellung samt Versicherung und Urlaubsanspruch gebracht. Für Firmen eine billige Arbeitskraft, für die Lohnabhängigen eine Sackgasse…

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Am 19. Dezember 2011 entließ das pharmazeutische Unternehmen Roche Polen ohne Angabe von Gründen einen Aktivisten der polnischen Basisgewerkschaft ZSP, einer Schwestergewerkschaft der FAU. Die Anweisung, den Arbeitsplatz auf der Stelle zu verlassen, kam - der ZSP zufolge - direkt vom Hauptquartier der Firma. Die Entlassung folgte einer namentlichen Erwähnung des Kollegen in einem längeren Zeitungsartikel. Obwohl keine Entlassungsgründe angegeben wurden, liegt ein Zusammenhang wohl nahe.

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Am 29. September demonstrierten zwischen 50.000 bis 100.000 Menschen in Warschau. Die am stärksten vertretene Gruppe bestand aus den Mitgliedern der Gewerkschaft Solidarność, die über eine große rechte und konservative Basis verfügt. Der Anführer von Solidarność bezeichnete seine Organisation gegenüber der Presse als "christliche Gewerkschaft". Bei arbeitsbezogenen Themen bringen sie nicht so viel Menschen auf die Straße. Vielen Teilnehmenden empfanden die Demonstration als oppositioneller Protest gegen die aktuelle Situation.

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Sie verteilten Poster und Flugblätter an verschiedenen Schulen und Institutionen, um die Idee des Streiks propagieren. Die Aktion ist als Reaktion auf die tragischen Situation im Bildungssektor zu verstehen, die auf allen Ebenen anzutreffen ist.

Neben dem wachsenden Problem der Kommerzialisierung der Bildung und sich verschlechternden Arbeitsbedingungen, darunter die Prekarisierung von Arbeitsplätzen, sind wir mit Massenschließungen von Grund- und höheren Schulen konfrontiert. Die Regierung kündigte an, dass die aktuelle Schließungswelle hunderter Schulen erst der Anfang ist. Voraussichtlich werden bis zum Jahr 2014 ungefähr 4700 Schulen geschlossen.

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Der folgende Bericht der ZSP-IAA dokumentiert den Widerstand des MieterInnen-Verteidigungs-Komitees (Komitet Obrony Lokatorów) und der Basisgewerkschaft ZSP (Związek Syndykalistów Polski) gegen das in Polen und der Ukraine abgehaltene Fußballspektakel, das heute in Warschau begann. Während die Presse und das Fernsehen in Deutschland die Proteste gegen die Fußball Europameisterschaft zwar punktuell am Beispiel der Femen-Bewegung dokumentiert, wenn auch alleinig aus voyeristischen Gründen, zeigt der nun folgende Text, dass das soziale Aufbegehren gegen das Großereignis wesentlich breiter gefächert ist, als es in den deutschen Medien dargestellt wird.

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Am 1. Mai 2012 hielten AnarchistInnen und AnarchosyndikalistInnen eine Mai-Demonstration in Warschau ab. Dabei sprachen wir über die sich verschlechternde Lage der ArbeiterInnenklasse: den weit verbreiteten Gebrauch von Müllverträgen, die Erhöhung des Renteneintrittsalters und die kapitalistischen Angriffe denen die ArbeiterInnen in den letzten 100 Jahren ausgesetzt waren. Wir kritisierten die offiziellen Gewerkschaften, die Kompromisse mit den Bossen schließen und selbst in einer drastischen Situation nicht dazu bereit sind zum Streik aufzurufen.

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Die Mitglieder der Internationalen Arbeiter/innen-Assoziation haben am 125. Ersten Mai mit verschiedenen Aktionen und Demonstrationen sowohl den historischen Opfern des Haymarket-Attentats von 1886/’87 in Chicago (USA) gedacht, wie auch ihre aktuellen Arbeitskämpfe und sozialen Auseinandersetzungen mit Staat, Kapital, Reaktionären und Reformist/innen erneut in zahlreichen Ländern der Erde auf die Straße getragen. Aber auch andere anarchosyndikalistische Organisationen, sowie klassenbewusste Libertäre hatten zu Protesten mobilisiert:

Erster Mai CNT-IAA

In Spanien folgten Zehntausende den Aufrufen der CNT-IAA und demonstrierten gegen die Arbeitsmarktreformen und die Wirtschaftskrise mit Kundgebungen im ganzen Land – nicht nur in den Großstädten Barcelona, Madrid, Valencia, Sevilla,…

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Am 30. März besuchten Mitglieder der slowakischen Priama Akcia (PA, Direkte Aktion) zwei Niederlassungen des schweizer Pharmamultis Roche in Bratislava.

Die PA protestierte mit dieser Aktion gegen die Entlassung des ZSP-Mitglieds Jakub (mehr Infos: Roche entlässt Gewerkschafter ). Die PA berichtet, dass die Rezeptionistin beim slowakischen Sitz von Roche über den Fall bescheid wusste, als sie Protestbriefe übergaben. Die PA-Mitglieder bekamen während der Aktion eine komische Frage gestellt, nämlich ob sie vor hätten in Polen zu protestieren. Die Antwort der Aktivist_innen war, dass das die ZSP selber übernehmen könne. Darauf kam die Frage, ob sie in Basel eine Aktion planten, die Antwort eines PA-Mitglieds: "Wir haben dort auch Freunde". Die PA verlangte eine Antwort auf ihre Forderungen und versprach zurückzukommen, falls sie nichts hören würden. Danach wurde die in der Nähe liegende zweite Niederlassung von Roche besucht (Roche Diagnostics Division Ltd.), wo auch Protestbriefe abgegeben wurden und eine Antwort verlangt wurde.

Quelle: http://faubern.ch

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Am 19.04.2012 fand in der polnischen Hauptstadt Warschau ein lautstarker Protest gegen eine Konferenz des multinationalen Pharma-Konzerns Roche statt, zu dem die Basisgewerkschaft ZSP-IAA aufgerufen hatte. Die Anarchosyndikalist/innen kämpfen dagegen, dass der angekündigte Personalabbau in den kommenden Jahren rund 500 Arbeiter/innen den Job kosten werde. Konkret ging es bei der Tagung um den Abbau von 200 IT-Arbeitsplätzen in Polen und Spanien.

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